,

5 Tipps für unwiderstehliche Newsletter

prudsys, prudsys RDE, Omnichannel, Handel, E-Commerce, Echtzeit, Personalisierung, Newsletter, E-Mail, Flaschenpost

Täglich werden Milliarden elektronische Nachrichten verschickt. Wie kann man als Newsletter-Versender angesichts dieser Menge sicherstellen, dass das eigene Mailing im Postfach des Empfängers nicht untergeht? Der Schlüssel für hohe Öffnungs-, Klick- und Conversion Raten im E-Mail-Marketing ist „persönliche Relevanz“.

Steigender Wettbewerbsdruck zwingt Unternehmen dazu, sich mit Hilfe von innovativem und kreativem Marketing von der Konkurrenz abzuheben. Das Prinzip „Gießkanne“ hat dabei längst ausgedient. Heute ist Personalisierung im Sinne von 1:1-Marketing das Mittel der Wahl. Der Newsletter als E-Mail-Werbeform bietet dafür aus zahlreichen Gründen attraktive Möglichkeiten:

  • wirtschaftlicher Nutzen – Kundenbindung und Umsatzsteigerung
  • geringer Kostenaufwand im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen,
  • Möglichkeit eines individualisierten Dialoges mit dem Kunden
  • relativ hohe Response Rate
  • Durchführung eines genauen Marketing-Controllings

Für ein erfolgreiches Newsletter-Marketing, gilt es, eine Vielzahl von Aspekten zu bedenken. Neben der Beachtung allgemeiner Standards, wie die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen oder die Erfüllung technischer Anforderungen, sollte dabei jedes Unternehmen seine individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse berücksichtigen. Noch wichtiger, im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen die Newsletter-Empfänger.

So einfach personalisieren Sie Ihre Newsletter

1. Die richtige Zielgruppe finden

Zielgruppenfokussierung ist ausschlaggebend für den Erfolg eines Newsletters, nicht zuletzt um Streuverluste zu minimieren. Welcher Abonnent für ein bestimmtes Mailing ausgewählt wird, ist eine wichtige Entscheidung. Oft werden dazu Segmente anhand bekannter Merkmale wie Geschlecht oder Alter gebildet. Mitunter reichen diese Kriterien jedoch nicht aus, um wirklich passende Abonnenten zu bestimmen. Was wäre, wenn sich ein Newsletter seine Empfänger selbst suchen könnte?

Mit der Select-User-Funktion im Modul prudsys RDE | Newsletter haben beispielsweise die Betreiber von Onlineshops die Möglichkeit, relevante Kunden für eine bestimmte E-Mail-Kampagne ganz einfach zu ermitteln. Dabei werden alle aktuellen Verhaltensdaten des Nutzers wie Klicks, Warenkörbe oder abgeschlossene Käufe berücksichtigt. So werden z.B. themenspezifische Newsletter an die passenden Kunden zur richtigen Zeit gesendet. Dadurch steigt nicht nur die Akzeptanz eines Mailings, sondern auch die Kundenzufriedenheit.

2. Auf den Inhalt kommt es an

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor im Newsletter-Marketing ist und bleibt der Inhalt. Dieser muss für den Leser relevant sein, das heißt, das Lesen muss ihm einen echten Mehrwert bringen. Das kann ein wirtschaftlicher Nutzen sein, wie bei einem Preisvorteil in Form eines personalisierten Rabatt-Coupons oder ein nicht materieller Nutzen, wie ein Wissensvorteil durch schnelle Verfügbarkeit von Informationen. Die Themenfindung muss demnach anhand der Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe erfolgen.

In Bezug auf den konkreten Newsletter-Inhalt lassen sich viele Details personalisieren. Das Einsetzen des Empfänger-Namens in Betreffzeile, Pre-Header oder Anrede sind erst der Anfang und aus heutiger Sicht bereits ein alter Hut. Mit Hilfe von Segmentierung und „Wenn-Dann-Funktion“ können unterschiedliche Inhalte für kleinste Zielgruppen zusammengestellt werden. So erhalten Empfängergruppen Newsletter mit individuellen Themen, Angeboten und Rabatten.

Mit der Integration einer Recommendation Engine in den Newsletter können Inhalte wie Produktempfehlungen oder Rabatt-Coupons beim Öffnen des Newsletters in Echtzeit berechnet werden. So entfällt eine Segmentierung und eine höchstmögliche Aktualität in Bezug auf Relevanz und Lagerbestand für den einzelnen Empfänger ist sichergestellt. Die Berechnung der personalisierten Inhalte erfolgt durch die Auswertung historischer Transaktionsdaten (frühere Klicks, Käufe etc.) und durch Echtzeit-Lernen. Die Personalisierung im Newsletter ist dabei für jede Art von Inhalt (u.a. Text oder Bilder) vorstellbar.

3. Lassen Sie Bilder sprechen

Ebenso wie die Newsletter-Inhalte können auch Gestaltungs-Elemente wie Bilder, Buttons oder Videos personalisiert werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Man kann mit Motiven, Farben und Schriftarten spielen und z.B. den Namen des Empfängers geschickt platzieren. Auch hier kann eine Recommendation Engine eingesetzt werden, um Aktualität und Relevanz zu gewährleisten. Der Einsatz von Layout-Personalisierung garantiert höchste Aufmerksamkeit und Ihr Newsletter bleibt garantiert positiv im Gedächtnis Ihrer Abonnenten.

In der Gestaltung eines Newsletters geht es aber nicht nur um Farben, Bilder oder Buttons. Wichtig ist die Frage, wo der Newsletter ankommen bzw. geöffnet wird. Auf welchem Gerät wird er vom Empfänger wahrgenommen – PC oder mobile Endgeräte? Auf welchem E-Mail-Client kommt der Newsletter an? Jeder Empfänger hat andere Voraussetzungen. Es gibt also unzählige Varianten, die ein gutes Design bedienen muss. Dabei gilt „mobile first“! Ein professioneller Anbieter von E-Mail-Marketing optimiert Ihren Newsletter, um alle Fälle abzudecken.

4. Timing ist alles

Es ist unumstritten, dass der Versandzeitpunkt einen erheblichen Einfluss auf die Öffnungs- und Klickraten eines Newsletters hat. Zahlreiche Untersuchungen geben allgemein Aufschluss über ideale Versandzeitpunkte eines Newsletters. Um als Werbetreibender den individuell besten Versandzeitpunkt zu finden, können u.a. die Analysen der genutzten Webtracking-Tools hinzugezogen werden. So erfahren Sie, wann besonders viele User Ihre Website besuchen und können diese Zeiten als mögliche Versandzeiten nutzen. Newsletter-Versender sind gut beraten, verschiedene Versandzeiten zu testen und zu vergleichen. Ein Blick in die Statistik der E-Mail-Marketing-Software gibt Aufschluss über die Öffnungs-, Klick- und Conversion Raten.

Ebenso wichtig wie der Versandzeitpunkt ist die Versandfrequenz des Newsletters – also die Frage, wie häufig ein Abonnent kontaktiert werden sollte. Hier gilt es, den Spagat zwischen einer zu niedrigen und einer zu hohen Kontaktzahl zu meistern – der Newsletter sollte nicht in Vergessenheit geraten, aber auch nicht wie Spam-Mails verärgern. Dafür gibt es jedoch kein Patentrezept, denn jeder Empfänger hat eine andere Reizschwelle. Deshalb ist es ratsam, die gewünschte Häufigkeit beim Abonnent abzufragen (z.B. bei der Anmeldung oder über ein Profil-Formular) und die Versandfrequenz entsprechend seiner Präferenz umzusetzen. Des Weiteren können bestimmte Trigger wie Geburtstage, Downloads oder Klicks der Empfänger – im Sinne eines eventgesteuerten Direktmarketings – für die individualisierte Newsletter-Frequenzplanung genutzt werden.

5. Bereit für die Response

Personalisierung im E-Mail-Marketing endet nicht mit dem versendeten Newsletter. Wie geht es nach der Zustellung der E-Mail weiter? Ziel sollte eine Response bzw. ein Dialog sein. Im Idealfall klickt der Empfänger auf einen Link, führt eine Anmeldung durch oder gibt eine persönliche Antwort. All diese Szenarien sollten im Vorfeld einer Kampagne gut geplant werden.
Bei der Weiterleitung des Abonnenten auf eine Landingpage kann die Personalisierung fortgesetzt werden. In einem Anmeldeformular könnten z.B. bereits einige Felder ausgefüllt sein oder Text und Bilder der Seite werden mit dem Namen des Empfängers individualisiert. Aber auch für eine persönliche Antwort des Empfängers sollten Werbetreibende gewappnet sein. Das Response-Management muss bereits vor dem Versand eines Newsletters erarbeitet werden, denn Kunden nehmen eine unprofessionelle Behandlung von E-Mail-Anfragen direkt negativ wahr. Die Beantwortung einer E-Mail sollte stets schnell und persönlich erfolgen. Gerade der direkte Dialog mit dem Kunden bietet zahlreiche Chancen und ist ein wesentlicher Pluspunkt des E-Mail-Marketings.


Fazit

Eine ganzheitliche Personalisierung im E-Mail-Marketing beinhaltet neben der Lieferung von individualisierten Inhalten an die passende Zielgruppe ebenso die Aspekte Versandzeitpunkt, Häufigkeit, Design und Response. Durch den Einsatz von Personalisierung können Werbetreibende die Chance erhöhen, dass ihre Newsletter geöffnet und gelesen werden. Zudem lassen sich wesentlich höhere Klick- und Response-Raten im E-Mail-Marketing erzielen.

Weiterführende Links:

Die E-Mail-Kampagne, die sich Ihre Zielgruppe selbst sucht: Gezieltes Marketing mittels Select-User-Funktion

0 Kommentare

Ihr Kommentar

Sie haben weitere Anmerkungen zu diesem Thema?
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.