In Zeiten von Big Data hat das Berufsbild Data Scientist Hochkonjunktur. Auch wir bei prudsys haben ein Data-Science-Team. In unserem heutigen Blog-Beitrag gibt unsere geschätzte Kollegin Henriette einen Einblick in das Job-Leben als Data Scientist bei prudsys.

Was macht man so als Data Scientist den ganzen Tag?

Ich arbeite als Data Scientist für Pricing-Projekte. Unsere Lösung prudsys RDE berechnet für Millionen von Produkten den bestmöglichen Preis in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern. Dabei spielen das aktuelle Kundenverhalten und die sich ständig ändernde Marktsituation ein wichtige Rolle. Ich betreue einige Kunden-Projekte für Pricing und realisiere hierfür die Algorithmenauswahl, deren Optimierung sowie das Projektmanagement. Dazu gehören u.a. die Zielfestlegung, die Datenanalyse, das Implementieren und Aktivieren der Software auf dem Kundenserver und die statistische Auswertung. Jedes Projekt ist einzigartig, denn viele Dinge variieren von Unternehmen zu Unternehmen, z.B. Preis-Prozesse, die Art des Sortiments oder Besonderheiten der Artikelstammdaten. Und die Zielstellung des Händlers ist natürlich entscheidend: Möchte er seinen Rohertrag optimieren, den Umsatz steigern oder möglichst schnell viele Produkte verkaufen? Danach richtet sich unsere Pricing-Strategie und die Auswahl der Pricing-Algorithmen. Ich stehe immer im engen Kontakt mit unseren Kunden beim Testen und Auswerten der Pricing-Strategie.

Was macht dir bei deinem Job am meisten Spaß und was nervt?

Am meisten Spaß bringt mir das lösungsorientierte Arbeiten, um den Kunden seinem gewünschten Ziel näher zu bringen. Als Mathematikerin liebe ich es, Verfahren weiterzuentwickeln und zu erproben, je nach Zielstellung und spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens. Weniger spannend finde ich die Projektdokumentation. Das erledige ich meist, wenn ich nach einer schwierigen Denkaufgabe eine Pause brauche.

Was sollte man als Interessierter für den Job als Data Scientist bei prudsys mitbringen?

Die besten Voraussetzungen hast du, wenn du ein Studium in Mathematik, Statistik, Physik oder vergleichbares mitbringst. Wichtig ist die Fähigkeit, lösungsorientiert zu arbeiten. Mathematische Kenntnisse, insbesondere in den Bereichen Algorithmen und statistische Verfahren, sind wichtiger Bestandteil für deine Arbeit im Data-Science-Team. Da unsere Technologie auf Data Mining und maschinellem Lernen beruht, freuen wir uns, wenn du dich für diese Themen begeisterst. Als Programmiersprache verwenden wir Java. Wenn du also fit im objektorientierten Programmieren bist, fällt dir der Einstieg leicht.

Wie kamst du zu deinem Berufswunsch Mathematikerin?

Mathematik fand ich schon immer sehr nützlich – diese Wissenschaft spielt in fast allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Schon in der Schule haben mich Zahlen und das große Ganze dahinter interessiert. In der Mathematik baut alles aufeinander auf. Eine Kette an Beweisen, die schlüssig und wasserdicht ein mathematisches Problem löst und dann allgemein gültig ist, lässt mein Herz höher schlagen.

Am Ende der Schulzeit stand meine Entscheidung recht schnell fest. Ich dachte mir „In Mathe warst du gut – studierst du mal Mathe“.

Auch heute in der Arbeitswelt macht es mir nichts aus, tagelang an einer Aufgabe zu knobeln. Ich mag es, an Algorithmen zu tüfteln, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Und neue Entdeckungen sind in der Mathematik immer möglich.

Auf was kannst du in deinem Arbeitsalltag nicht verzichten?

Ganz wichtig für mich sind mein Kopfhörer und gute Musik. Welche genau das ist, hängt ganz von meiner Stimmung ab und reicht vom sanften Pop bis hin zum Hip-Hop. Damit kann ich mich sehr gut konzentrieren. Worauf ich auch nicht verzichten kann, ist meine kleine Tee-Ente. Das ist ein Teesieb, in Form einer Schwimmente, die jeden Morgen auf meiner Tasse schwimmt.

Um den Kopf frei zu kriegen, laufe ich manchmal durch die prudsys Flure. Dabei kam mir schon das eine oder andere Mal eine neue Idee.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Austausch mit den Kollegen. Oft kommen so neue Ansätze zur Sprache, auf die man selbst nicht so schnell gekommen wäre.

Was bringt dich im Büroalltag auf die Palme?

Alles, was das Konzentrieren schwierig macht, ist kontraproduktiv. Allem voran laute Gespräche oder Diskussionen im eigenen Büro, an denen man nicht beteiligt ist. Entweder begebe ich mich selbst in eine ruhigere Ecke oder ich drehe die Musik lauter.

Was schätzt du an prudsys als Arbeitgeber?

Mir gefällt es sehr gut, dass unser tägliches Arbeiten und Miteinander im Data- Science-Team auf Augenhöhe stattfindet. Wir unterstützen uns gegenseitig und bringen auch Input für die Projekte unserer Kollegen. Den unkomplizierten Austausch, auch zwischen den Abteilungen, empfinde ich als großen Vorteil für das Unternehmen.

Die flexiblen Arbeitszeiten sehe ich als weiteren großen Pluspunkt. Private Termine am Vormittag oder Nachmittag sind kein Problem, bei der Zeiteinteilung meiner Arbeitsstunden bin ich sehr flexibel. Außerdem schätze ich den frisch gepressten O-Saft für die Mitarbeiter.

Hast Du einen Tipp für Neuankömmlinge bei prudsys?

Einen besonderen Tipp habe ich nicht. Aber zu Beginn hat man als neuer Mitarbeiter meist viele Fragen. Die prudsys Mitarbeiter leben eine Open Door Policy. D.h. bei Fragen am besten einfach fragen, auch abteilungsübergreifend, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Ansonsten kann ich unseren Kickertisch empfehlen, um mit Kollegen ins Gespräch zu kommen und den Kopf frei zu bekommen. Außerdem würde ich unbedingt an unseren Mitarbeiterevents, sei es Sommerfest oder Weihnachtsfeier, teilnehmen. Hier hat man die Gelegenheit, sich mit den Kollegen aus den unterschiedlichen Abteilungen auszutauschen.

 

prudsys wächst und das Data-Science-Team wächst mit. Aktuelle Stellenausschreibung im Data Science und anderen Bereichen finden Sie unter prudsys.de/jobs/.