Personalisierung: Warenkorb-Abbrecher zu Käufern machen in Echtzeit mit KI-basierten Personalisierungslösungen von prudsys

Der Kunde füllt seinen Warenkorb und auf halber Strecke oder kurz vor dem finalen Kaufabschluss entscheidet er sich anders. Dieser verschenkte Umsatz kurz vor der Ziellinie ärgert Händler besonders. Laut Onlineshop Basics brechen im Durchschnitt 20 bis 60 Prozent der Kunden im Onlinehandel ihren Kauf im Webshop ab. Für Warenkorbabbrüche gibt es viele Gründe. Wie Sie Ihre Kaufabbruch-Quote durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) senken, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum Ihre Kunden den Kauf nicht zu Ende führen

Der Bestellprozess birgt so seine Tücken. Warum ein Kunde auf dem Weg zum Check-Out abspringt, kann viele Gründe haben. In der Regel lassen sich diese Gründe zwei Thematiken zuordnen: Entweder er entscheidet sich, das gleiche Produkt bei einem anderen Händler aufgrund günstigerer Konditionen zu kaufen oder er ist mit bestimmten Gegebenheiten oder Konditionen im Webshop nicht einverstanden. Der ersten Thematik können Sie durch den Einsatz von intelligenten Pricing-Lösungen begegnen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Pricing-Seite. Der zweiten Thematik begegnen Sie im ersten Schritt mit der genauen Analyse Ihres Onlineshops. Wo genau hakt es im Bestellprozess? Unsere Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass dies die häufigsten „Problemstellen“ stellen sind:

  • Der Checkout-Prozess ist zu kompliziert oder enthält umfangreiche Klickwege. Das kann bspw. ein Kundenkonto sein, das der Besucher zwingend anlegen muss um den Kauf zu tätigen, ohne Option auf einen weniger zeitintensiven Gast-Account. Gleiches gilt für ein zwingendes Login, für das der Kunde sein Passwort nicht mehr weiß.
  • Gebühren oder Versandkosten, die erst im Checkout-Prozess angezeigt werden
  • Eingeschränkte Zahlungsmethoden: Eine mangelnde Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten stellt für viele Käufer eine Hürde dar. Nach wie vor steht der Kauf auf Rechnung auf Platz 1 der beliebtesten Zahlmethoden.

Sie sind der Meinung, Sie haben einen schlanken Bestellprozess mit niedrigen Hürden, die Absprungraten sind dennoch zu hoch? Dann können personalisierte Anreize im Bestellprozess einen wesentlichen Beitrag leisten, unentschlossene Käufer erfolgreich zum Check-Out zu führen.

Wie Sie durch den Einsatz von intelligenter Personalisierung mehr Besucher zum Kaufabschluss führen

Wenn Sie frühzeitig erkennen, welcher volle Warenkorb es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bis zum Check-Out schafft, können Sie entsprechende Anreize für den Kunden setzen. Eine auf KI basierende Lösung, die Scoring-Verfahren enthält, leistet genau das. Sie analysiert die Bewegungen der Kunden im Shop in Echtzeit und erstellt daraus Prognosen für zukünftige Verhaltensweisen. Wird ein bestimmter Prognosewert für den „Kaufabbruch“ erreicht, erhält der jeweilige Kunde gezielt einen Anreiz. Das kann beispielsweise die Ausspielung passender Incentives sein, wie Versandkostenfreiheit oder Rabatte. Auch das Angebot von einem Live-Chat mit einem Kundenbetreuer oder das Einblenden eines Komplementärproduktes, das der Kunde zusammen mit dem Artikel im Warenkorb zu einer guten Kondition kaufen kann. Beispiel: Der Kunde legt eine Fotokamera in den Warenkorb. Wird ein Kaufabbruch als wahrscheinlich eingestuft, wird ihm eine passende Kameratasche angeboten. Diese kann er im Set zusammen mit der Kamera kaufen und im Vergleich zum Einzelkauf einen Betrag X sparen.

Die Analyse der Bewegungsdaten im Shop, deren Auswertung und die Reaktion darauf leistet die KI-Lösung automatisch und in Echtzeit. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Incentive beziehen intelligente Algorithmen sowohl den Kundenwert (Wie oft und wieviel bestellt der Kunde?) als auch den aktuellen Warenkorbwert mit ein. So ist es möglich, jedem Kunden individuell den richtigen Anreiz zu bieten und damit die Kaufabbruchquote maßgeblich zu senken.

Sie profitieren gleich von zwei positiven Effekten. Zum einen fühlt sich Ihr Kunden durch den individuellen Service gut betreut, seine Zufriedenheit steigt. Zum anderen haben Sie den finalen Kaufabschluss erreicht. Der wahrscheinlich sonst verloren gegangene Einkauf zahlt doch noch auf Ihren Umsatz ein und Sie senken die Kaufabbruch-Quote.

Kaufabbruch verhindert: Das perfekte Bad zum Greifen nah

Ein Beispiel für die beschriebene Thematik: Silvia stöbert in einem Baumarkt-Onlineshop nach Badmöbeln und Bad-Accessoires, da sie gerade das heimische Bad neu einrichten möchte. Sie ist nicht zum ersten Mal im Shop unterwegs sondern kauft hier seit zwei Jahren regelmäßig. In ihrem Warenkorb landen ein Badspiegel, ein Hängeschrank, ein Hochschrank sowie eine Badteppich-Garnitur. Nach ihrem Klick auf den Button „Jetzt bestellen“ gelangt sie in den Check-Out-Prozess und ist plötzlich mehrere Minuten nicht mehr im Onlineshop aktiv. Der Händler weiß nicht: Ist Silvia nur kurzfristig abgelenkt z.B. durch das Klingeln an der Tür oder stöbert sie doch noch einmal nach einem vergleichbaren Produkt bei der Konkurrenz? Um bei der Höhe des Warenkorbwertes kein Risiko einzugehen und aufgrund des Fakts, dass sie schon einige Zeit Kundin ist, spielt die Personalisierungssoftware einen Rabattcoupon aus. Die Höhe des Rabattes orientiert sich am Warenkorbwert. Silvia freut sich und nimmt den Coupon zum Anlass, den Kauf final abzuschließen.

Sie möchten Ihre Kaufabbruch-Quote nachhaltig senken? Dann nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf.