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Fashion meets Personalisierung: So empfehlen Sie jedem Kunden das passende Outfit

Personalisierung im Modehandel: Recommendations in Onlineshop & Newsletter, Push-Notifications aus der App

Der Fashionhandel zählt in Deutschland zu den umsatzstärksten Segmenten im B2C-Business. Allein im E-Commerce erwirtschafteten Fashionhändler laut t3n im Jahr 2016 rund 6,2 Mrd. Euro. Damit liegen die Modehändler auf Platz 2, hinter den Generalisten mit einem Umsatz von 15 Mrd. Euro. Die Konkurrenz ist groß – die Zahl der Käufer auch. Im Jahr 2016 kauften laut statista rund 27 Millionen Menschen ab 14 Jahre Kleider, Mode oder Schuhe online. Viele Onlineshop-Betreiber grenzen sich über gute Services vom Wettbewerb ab. Ein Service, der immer weiter in den Fokus der Fashionhändler rückt, ist die personalisierte Kundenansprache. In diesem Beitrag geben wir Tipps für ein individuelles Fashion-Shoppingerlebnis und gehen auf Best-Practice-Beispiele im Bereich Personalisierung ein.

Schaffen Sie ein emotionales Shoppingerlebnis

Gerade im Onlinehandel ist es wichtig, den Kunden emotional zu erreichen. Mit großen Bildern, die das Kleidungsstück an einem Model zeigen, kann sich der Kunde am besten vorstellen, wie der Artikel angezogen aussieht. Aus der langjährigen Projekterfahrung unserer Consulting-Kollegen legen die Fashionhändler besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Startseite und Produktdetailseite. Wer hier den Kunden mit den richtigen Inhalten überzeugt, hat schon die halbe Miete. Im Segment Mode stöbern Kunden gern und lassen ich inspirieren. Auf der Produktdetailseite liegen beispielsweise Empfehlungen für ein komplettes Outfit, passend zum gesuchten oder angeschauten Produkt, hoch im Kurs. Zudem haben Category Manager gerade im Bereich Mode spezielle Vorstellungen hinsichtlich der vorgeschlagenen Fashion-Artikel. Zum Beispiel wünschen sie sich, dass die einzelnen Empfehlungen farblich zueinander passen. Diese speziellen Vorgaben sollte eine Recommendation Engine durch Filtereinstellungen problemlos umsetzen.

Mobile First – Nutzen Sie den begrenzten Platz optimal aus

Alle Finessen im Onlineshop sollten auch mobil gut funktionieren. Der Großteil der Fashionhändler agiert mittlerweile nach der Prämisse „Mobile First“. Laut E-Commerce-Branchenindex von intelliAd kommen 54 % des Traffics und 42 % aller Käufe der Fashion-Webshops über mobile Endgeräte. So nimmt die Platzierung personalisierter Inhalte auf mobilen Endgeräten eine wichtige Rolle ein, denn der Kunde muss mit wenigen Inhalten überzeugt bzw. inspiriert werden. Inhalte, die auf die persönlichen Interessen des Kunden abgestimmt sind, eignen sich hervorragend.

Erreichen Sie einen Wettbewerbsvorteil durch personalisierte Services

Fashionhändler suchen nach immer neuen Möglichkeiten, sich vom Wettbewerb abzugrenzen. Services, die die Auswahl an Produkten erleichtern und zur Interaktion auffordern, nimmt der Großteil der Kunden sehr gut an. Douglas erfüllt mit seinem persönlichen Beauty-Feed die eben genannten Anforderungen. Kommt der Kunde auf die Startseite des Onlineshops, sieht er dort eine Reihe Produkte, die er gemäß seinen eigenen Vorlieben („Gefällt Ihnen diese Marke?“) markieren kann. Mit diesen Informationen geht die eingesetzte Personalisierungslösung prudsys Realtime Decisioning Engine (kurz: prudsys RDE) noch stärker auf die Interessen des Nutzers ein und passt die im Feed angezeigten Produkte genau auf den Kunden an. Dieses Szenario lässt sich auch für Fashion-Onlineshops sehr gut anwenden.

Best-Practices: Personalisierte Kundenansprache im Online-Fashionhandel

Die Umsetzung einer personaliserte Kundenansprache ist generell über alle Kundenkanäle möglich. Nachfolgend erfahren Sie mehr über Personalisierung im Onlineshop, Newsletter und über Push-Notifications aus der App.

  • Im Onlineshop

Der klassische Anwendungsfall: Fashion-Empfehlungen im Onlineshop. Die prudsys RDE spielt unterschiedliche Produktempfehlungstypen nach den Zielvorgaben des Shop-Be­treibers auf den verschiedenen Seiten im Onlineshop aus: produktbezogen, kategorie­bezogen, nutzerbezogen, suchbegriffsbezogen oder global. Was sich hinter den verschiedenen Empfehlungstypen verbirgt, lesen Sie im aktuellen etailment-Interview mit unserem Vorstand Jens Scholz.

Ein Blick in die Praxis: Der Fashionhändler CECIL zeigt seinen Kunden aktuell auf der Startseite globale Empfehlungen in Form von Topsellern sowie nutzerbezogene Empfehlungen an.  Auch auf der Produktdetailseite wird der Kunde durch nutzerbezogene Empfehlungen inspiriert und erhält außerdem Vorschläge für Produkte, die oft zusammen mit dem angezeigten Produkt gekauft wurden.

Die Auswahl der passenden Empfehlungstypen variiert von Fashionhändler zu Fashionhändler. Unser Blogartikel „Personalisierung im Handel – 15 Ideen mit Potential“ zeigt Ihnen einige Ideen für Ihre erfolgreiche Personalisierungsstrategie. Wir empfehlen unseren Kunden, unterschiedliche Empfehlungstypen im A/B-Test gegeneinander zu testen. Was auf der Produktdetailseite gut funktioniert, muss nicht zwangsläufig auf der Artikelübersichtsseite gut laufen. Die prudsys RDE bietet dafür ein integriertes A/B-Test-Feature. Doch Onlinehändler testen nicht nur verschiedene Arten von Produktempfehlungen gegeneinander. Auch der Einsatz von personalisierten Elementen wie Shop-Navigation, Banner, Coupons oder redaktionellem Content auf Basis verschiedener Empfehlungslogiken lässt sich durch die Durchführung von A/B-Tests optimieren.

  • Im Newsletter

Personalisierte Fashion-Empfehlungen im Newsletter, die erst beim Öffnen der E-Mail generiert werden, garantieren hochaktuelle Inhalte für den Empfänger bzgl. persönlicher Interessen und Lagerbestand. Ihr Newsletter-Abonnent hat vielleicht heute im Onlineshop nach einer Bluse gesucht, der Newsletter wurde allerdings schon gestern versendet. Beim Öffnen des Newsletters fließen die aktuellen Klicks von der Suche nach einer passenden Bluse in die Empfehlungen für den Newsletter mit ein. Personalisierte Inhalte finden in den unterschiedlichen Newsletter-Typen Anwendung. Beispiele: Ihre letzte Bestellung, Willkommens-Mailing, Reaktivierungskampagne, Geburtstagsmailings, Newsletter zu Neuerschei­nungen oder Gutschein-Mailings. Mehr dazu im Blogbeitrag „Höhere Response im E-Mail-Marketing“.

Ein Blick in die Praxis: Der Modehändler bonprix setzt auf vielseitige Empfehlungsformate. Insbesondere nutzerbezogene Produktempfehlungen im Mobilshop, Onlineshop und in verschiedenen Newsletter-Formaten sind Teil der Personalisierungsstrategie.

  • In Push-Notifications aus der App

Fashionhändler nutzen Push-Notifications, um die Interaktionsfrequenz mit ihren Kunden zu steigern. So können sie sich außerhalb der Fashion-App ins Gedächtnis ihrer Kunden bringen. Die Nachricht findet noch mehr Beachtung, wenn sie auf die persönlichen Interessen des Empfängers zugeschnitten ist. Das könnte beispielsweise die Information für den Nutzer sein, dass die neue Kollektion seiner Lieblingsmarke verfügbar ist. Die Interaktionen des Empfängers innerhalb der App werden dabei in Echtzeit berücksichtigt und fließen in die Generierung der nächsten Push-Notification mit ein. Mehr zum Thema personalisierte Push-Nachrichten inklusive Best-Practice-Beispiel erfahren Sie im Blogbeitrag „Mit relevanten Push-Notifications die Nutzer-Response erhöhen“.

Mehr zum Thema: Whitepaper „Maßgeschneiderte Personalisierung im Fashionhandel“

Der Erfolgshebel Personalisierung funktioniert nicht nur online – auch in der realen Welt profitieren Händler und Kunden vom Einsatz einer Personalisierungslösung. Beliebte Einsatz-Szenarien sind z.B. individuelle Fashionempfehlungen als Printbeilage im Paket, relevante Empfehlungen im Call Center durch den Customer-Service-Mitarbeiter oder der interaktive Stylingberater im Ladengeschäft.

Sie möchten mehr über Anwendungsfälle im Fashionhandel, online sowie offline, erfahren? In unserem aktuellen Whitepaper „Maßgeschneiderte Personalisierung im Fashionhandel“ erhalten Sie erfolgsrelevante Informationen dazu:

  • Fünf Gründe warum Sie auf Personalisierung durch KI im Fashionhandel setzen sollten
  • Best Practice: Erfolgreiche Einsatzszenarien für Ihre Kunden-Touchpoints: Onlineshop, Mobilshop, Newsletter, Angebotsflyer, Call Center, Filiale
  • Wie Sie durch eine individuelle Kundenansprache Ihre Unternehmensziele erreichen
  • Know-how zum Thema KI: Was Machine Learning und Reinforcement Learning leisten
  • Status Quo Personalisierung: Wo stehen Sie?

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