dmexco 2014 – Recap

Am 10. & 11. September fand in Köln bereits zum sechsten Mal die Leitmesse und Konferenz des Digital Business statt. Angetreten mit dem Motto „Entering New Dimensions“ brach die dmexco in diesem Jahr erneut alle Rekorde. Wie auch schon 2013 waren wir mit einem eigenen Stand vor Ort. Nachdem ich die vielen Messe-Eindrücke etwas habe sacken lassen, wird es Zeit für ein persönliches Fazit. Was zeichnet die dmexco aus und welche Tipps kann ich Ausstellern und Fachbesuchern für das nächste Jahr mit auf den Weg geben?

Von offizieller Seite wird die dmexco als die größte und hochkarätigste Messe der globalen Digitalwirtschaft angepriesen. Tatsächlich hat die dmexco in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, was man auch an den Zahlen ablesen kann: rund 500 internationale Speaker und 807 Austeller verteilt auf 66.000 Quadratmeter in drei Messehallen sprechen eine eindeutige Sprache. Damit ist die dmexco im Vergleich zum Vorjahr in jeder Hinsicht deutlich gewachsen. Das gilt auch für die Anzahl der Fachbesucher. An den beiden Messetagen wurden insgesamt 31.900 gezählt – neuer Besucherrekord. Alle offiziellen Zahlen und Fakten findet man auf der Website der dmexco.

Wie habe ich die dmexco 2014 persönlich wahrgenommen? Definitiv als ein Top-Event mit hohem Netzwerkfaktor, großem vertrieblichen Potential und internationalem Flair. Gleichzeitig bildete die dmexco die aktuell in der Fachwelt viel diskutierten Themen wie Content Marketing, SEO sowie Automatisierung und Personalisierung durch innovative Tools ab. Die vielen Seminare und Workshops waren entsprechend voll und man hatte seine Mühe, noch einen Platz zu ergattern. Vermisst habe ich lediglich einige zum Teil namhafte Agenturen, von denen nicht allzu viele vertreten waren. Die dmexco 2014 war vielmehr eine Leistungsschau der großen Vermarkter, Publisher und Softwarehersteller. Trotz ihrer Größe und der stark angestiegen Besucherzahl war die Atmosphäre vor Ort durchweg sehr entspannt. Hervorzuheben ist auch die gute Qualität der Gespräche, egal ob es sich um Kunden, Partner, Gäste oder Mitbewerber handelte, die auf einen kleinen Plausch an unserem Stand vorbeischauten. Der Austausch war immer konstruktiv und fand auf Augenhöhe statt. Relativ locker war auch der Dresscode, der bei vielen Besuchern und Ausstellern eher in Richtung „Business Casual“ ausgelegt war. Die Kombination Anzug plus Turnschuhe ist jedenfalls kein Tabu mehr. Mir gefällt‘s!

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Selbstverständlich ist eine Messe dieser Größenordnung und mit der engen Taktung an Terminen auch kräftezehrend. Unser zehnköpfiges Team war mit über 60 fest vereinbarten Terminen und zahlreichen „Flurgesprächen“ durchweg gefordert. Hinzu kommen noch die An- und Abreise, der Auf- und Aufbau sowie die zusätzlichen Veranstaltungen im Umfeld der dmexco. Was die letztgenannten Events angeht, war mein persönliches Highlight die BE.INSIDE PREMIUM in Köln am Vortag der dmexco. Tolle Location, super Programm inklusive einem phänomenalen Vortrag des ehemaligen FIFA-Schiedsrichters Urs Meier und die Möglichkeit, sich mit 120 handverlesenen Führungskräften aus dem eCommerce in gediegener Runde zu unterhalten. Besser kann man nicht in eine Messe starten! Ob man sich auf einer der großen offiziellen oder inoffiziellen Aftershowpartys sehen lassen muss, bleibt jedem selbst überlassen. Ich selbst bevorzuge die Standpartys, bei denen es oftmals nicht weniger ausgelassen zugeht, wo man aber noch ausreichend Raum für gute Gespräche hat.

Zum Abschluss vielleicht noch ein paar praktische Tipps: Allen Ausstellern, die im nächsten Jahr wieder dabei sein und ein bezahlbares Hotel in Messenähe haben wollen, sollten am besten jetzt buchen. Wir haben aus eigener Erfahrung gelernt, dass sechs Monate Vorlauf leider nicht ausreichen. Wer eine längere Anreise hat, plant idealerweise gleich eine dritte Übernachtung mit ein, denn eine Messe wie die dmexco ist bei aller ausgelösten Begeisterung und Inspiration auch sehr anstrengend. Zudem ist es ratsam ausreichend Sitzgelegenheiten beim Messebauer einzuplanen, denn viele Gespräche dauern gerne mal ein bis zwei Stunden. Die Qualität der Termine ist wie gesagt sehr hoch und viele Kunden sowie Partner ergreifen die Gelegenheit und fragen gezielt nach. Fachbesucher, die sich vor allem über neue Trends informieren wollen, sollten sich vorab einen genauen „Seminarplan“ machen und frühzeitig zu den Veranstaltungsräumen pilgern, um nicht ausgesperrt zu werden. Die offizielle dmexco App bietet die Option, sich einen solchen Plan anzulegen, was sehr praktisch ist, denn wer braucht heutzutage noch Papier?

Unsere Zimmer sind in jedenfalls bereits für 2015 gebucht und wir freuen uns schon darauf, im nächsten Jahr mit einem neuen Standkonzept und einem noch größeren Team an den tollen Erfolg anzuknüpfen.

Autor: Andreas Schmidt | prudsys AG


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