Die Preiselastizität – DAS Multitalent bei der KI-gesteuerten Preisoptimierung

In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen DAS Multitalent zur dynamischen Preisoptimierung vorstellen: Die Preiselastizität. Mathematisch wie auch strategisch ist sie in der Lage, Großes zu leisten! Ich bin überzeugt, dass es keinen anderen Verfahrensansatz gibt, der so effizient, wirtschaftlich und vor allem nachhaltig arbeitet wie die Preiselastizität. Besonders bemerkenswert ist, dass sie nicht nur eine ideale Basis zur Preisdifferenzierung liefert, sondern Ihre gesamte Pricing-Prozesskette entscheidend unterstützen kann:

  • Von der strategischen Planung Ihrer Preispolitik,- über die Bestimmung Ihrer Wettbewerbs-relevantesten Sortimentsbestandteile,
  • über die Erkennung der Produkte, die für Ihre Kunden besonders bedeutsam sind und damit für Ihr Preis-Image,
  • über die Simulation des Ergebnispotentials verschiedener strategischer Ansätze zur Preissetzung,
  • bis hin zur KI-gesteuerte Berechnung marktgerechter, nachfrageorientierter Preise für Ihr gesamtes Sortiment.

Schauen wir uns zunächst einmal an, wie die Preiselastizität bestimmt wird und was sie konkret aussagt: Die Preiselastizität wird über den Zusammenhang zwischen Preis und Absatz ermittelt. Auf Einzel-Produkt-Ebene werden also Preis-Absatz-Funktionen gebildet, die in Form einer mathematischen Kurve darstellen, zu welchem Preis ein Produkt wie oft verkauft wurde. Aus einer solchen Preis-Absatz-Funktion kann nun abgeleitet werden, wie sich die Nachfrage eines Produktes ändert, wenn der Preis geändert wird. Streng genommen sprechen wir deshalb sogar eher von der Elastizität der Nachfrage als der des Preises. Je nachdem, wie elastisch die Nachfrage nach einem Produkt ist, gibt dies Aufschluss darüber:

  • wie sensibel Ihre Kunden auf eine Preisänderung reagieren,
  • wie relevant dieses Produktes in Ihrem Wettbewerbs-Umfeld ist,
  • wie Sie dieses Produkt innerhalb Ihrer Preis-Strategie behandeln sollten.

Wie nutzen Sie nun diese Informationen für die Preisoptimierung? Ist die Nachfrage nach einem Produkt hochgradig elastisch, wird sich der Absatz dieses Produktes stark verändern, wenn Sie den Preis verändern (positiv wie negativ). Das bedeutet, dass Ihre Kunden sehr sensibel auf eine Preisänderung bei einem solchen Produkt reagieren. Zugleich wird dies in den meisten Fällen bedeuten, dass das Produkt für Sie hochgradig wettbewerbsrelevant ist. Deshalb sollte die Preisoptimierung bei sehr preiselastischen Produkten mit besonders viel Aufmerksamkeit vorgenommen werden. Anders verhält es sich bei den Produkten, deren Nachfrage sich wenig elastisch verhält. Hier haben Preisänderungen also vergleichsweise geringe Auswirkungen auf die Absatzzahlen. Das heißt, dass Ihre Kunden Preisänderungen sehr gut tolerieren oder gar überhaupt nicht wahrnehmen. Damit ist auch die Wettbewerbsrelevanz solcher Produkte deutlich geringer. Für die Preisoptimierung bedeutet das, dass Sie diese Produkte nutzen sollten, um effektiv und nachhaltig zu wirtschaften.

Wie geht es nun weiter?

Im ersten Schritt sollten Sie die Preiselastizität nutzen, um Ihr Sortiment zu analysieren und die verschiedenen Funktionen Ihrer Artikel abzuleiten. Daraus werden Sie sehr wichtige, strategische Schlüsse ziehen, die Ihre Basis für eine KI-gesteuerte Preisoptimierung bilden werden. Aber dazu mehrin meinem nächsten Beitrag!So viel Geduld haben Sie nicht? Dann gibt es hier Ihre persönliche Sneak-Preview ;-)

Mrs Pricing