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Die dynamischen Shop-Designs kommen – Scoring-Verfahren machen es möglich

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Der Ist-Zustand in Sachen Shop-Design

Die Webseiten-Gestaltung diverser Onlineshop-Händler ist stark getrieben durch die Zielvorgaben des Managements, aber auch durch die jeweils verantwortlichen Abteilungen und deren persönliche Präferenzen. Gängige Praxis ist es, unterschiedliche Zielgrößen zu definieren, nach denen das Design ganzheitlich für alle Nutzer optimiert werden soll.

Genauso führen aber auch rein optische Kriterien zum Teil schon zu Entscheidungen. Im ersten Fall kommen als Zielgrößen u.a. Umsatz, Marge oder auch Konversion, also die Konvertierung eines Nutzers zu einem Käufer, in Frage. Um schließlich das passende Design zu finden, werden häufig A/B-Tests oder multivariate Tests eingesetzt. Die Besucher werden dabei in unterschiedliche Gruppen unterteilt, die jeweils ein anderes Design ausgespielt bekommen. Das Design, das über alle Webseiten-Besucher einer Gruppe und einen vorgeschriebenen Testzeitraum hinweg die jeweils festgelegte Zielgröße (mit vermeintlich ausreichender Konfidenz) maximiert, wird schließlich als Gewinner-Design auserkoren. Im Anschluss wird das Design über die folgenden Monate bzw. Jahre das Look-and-Feel des Shops bestimmen.

Revolution des Shop-Designs durch prudsys RDE | Scoring

Ein neuartiger Ansatz der prudsys AG besteht darin, die beschriebene Standardprozedur durch ein intelligenteres, weil nutzerbasiertes Verfahren, abzulösen. Die Idee dabei ist, dass nicht ein Design für alle Nutzer die optimale Shop-Darstellung bietet, sondern dass für jeden einzelnen Nutzer ein ideales und individuelles Design existiert, das beispielsweise die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes durch den jeweiligen Nutzers maximiert. Im Artikel „Neuer Trend: Die personalisierten Web-Shops kommen“ (Versandhausberater 30/2012) wird hierzu ein Pilotprojekt am Beispiel von Deerberg beschrieben. Um nun dieses individuell beste Design bestimmen zu können, werden Scoring-Verfahren aus dem Bereich des Data-Minings eingesetzt. Die Verfahren liefern unter Verwendung von Echtzeit-Daten zu einer aktuellen Websession (Klicks, Warenkörbe, …) eine zuverlässige Aussage über die Konvertierungswahrscheinlichkeit des Nutzers. Ausgespielt werden den Nutzern demnach die Designs, die für eine größtmögliche Konvertierungswahrscheinlichkeit sorgen. Der Onlineshop besitzt also eine Art flexibles Design, welches sich dem aktuellen Verhalten des jeweils aktiven Nutzers anpasst.

dynamisches-shopdesign

Benefit der prudsys-Lösung

Sicher hat der Shop-Betreiber einen dauerhaft erhöhten Aufwand bei der Pflege des Designs (unterschiedliche Größen der Designelemente wie Produkt- und Kategorieteaser). Aufgrund eines potenziellen Anstiegs der Konversionsrate um bis zu 10% und eines Umsatzanstiegs von ca. 5% armortisiert sich der Pflegeaufwand bei entsprechender Shop-Größe aber schon nach kürzester Zeit. Als zusätzlicher positiver Nebeneffekt sei hierbei auch die optische Attraktivität des Shops genannt. Dadurch werden nicht nur mehr User zum Kauf bewegt, sondern es besteht durchaus auch die Möglichkeit, mit diesem tollen Feature neue Fans für die eigene Marke zu gewinnen.

Gastautor: André Müller, prudsys AG


Weiterführender Beitrag:

Emotional Shopping: Wie eine personalisierte Ansprache die Lust am Einkaufen beflügelt

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  1. […] Wahrscheinlichkeit eines Kaufes. Auf der Basis von Daten einer Session des Kunden können passende Shopdesigns dynamisch ausgespielt werden, die einen hohen Einkaufswert […]

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