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Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht. Babyartikel: Tipps für die Maximierung des Customer Value bei kurzer Customer Lifetime

customer lifetime babyartikel - prudsys

Während ich mir darüber Gedanken mache, wie ich mich für diesen Blogbeitrag dem Thema der Babyartikel als Sortiment mit kurzfristig hohem Customer Value aber nur sehr kurzer Customer Lifetime nähere, ploppt eine E-Mail auf. Babyartikel.de schreibt mir, dass ich noch 872 Treuepunkte vom letzten Einkauf besitze. Die sollte ich unbedingt in eine Kleinigkeit für mein Kind investieren, denke ich. Und schon bin ich mittendrin…

Die intensive erste Zeit: Die gesamte Babyausstattung muss her

Als Onlineshopping-Fan, der gern bequem von der Couch aus bestellt, war auch in meiner Elternzeit klar, dass ich für die Bedürfnisse des kleinen Menschen viele schöne und besondere Dinge im Netz shoppe. Mein Warenkorb füllte sich sowohl während der Schwangerschaft als auch in den ersten Babymonaten stets mit mehr Artikeln, als ich eigentlich zu kaufen geplant hatte. Nützlich, niedlich – und schon wächst die Bestellung um allerhand Zubehör. Up- und Cross-Selling – auch durch personalisierte Empfehlungen – sind hier die Schlagwörter. Beim ersten Kind fängt man ja meist bei Null an und kann die gesamte Babyausstattung samt Zubehör rauf und runter shoppen. Kurzfristig ist der Customer Value auf dem Peak.

Die Bestellungen ebben ab

Die Elternzeit ist einige Tage her, das Baby lernte krabbeln, laufen, Bobby-Car fahren, klettern, hüpfen und ist zum Kleinkind geworden. Langsam verringert sich die Häufigkeit meiner Einkäufe bei Babyartikel, Baby Walz & Co. Der Warenkorbwert unterdes auch. „Baby“ – diese Zeit liegt nun  einige Tage hinter uns. Schade für den Händler – denn der Invest, den die erstmalige  Akquirierung vom Interessenten zum Käufer gekostet hat, war hoch. Der Kundenlebenszyklus scheint an diesem Punkt weitestgehend erschöpft zu sein.

Dran bleiben lohnt sich für den Händler

Doch dem ist nur fast so! Denn jetzt geht es um gute Kundenbindung und den richtigen Einsatz der vorhandenen Produkte des Sortiments. Es gibt immer Artikel, die nicht nur auf das spezielle Sortiment passen, sondern Schnittstellen bieten. Der Kunde schätzt interessante und informative Newsletter, beispielsweise über die Entwicklung des Kindes, unterlegt mit guten Angeboten auch über das Babyalter hinaus.

Was erwarten ehemalige Kunden von einem Anbieter, dessen Haupt-Sortiment sie grundsätzlich entwachsen sind?

1. Wachse mit mir!

Obwohl die regelmäßigen Kleinigkeiten nicht mehr benötigt werden, das Kinderzimmer längst eingerichtet ist und schon jetzt vor Spielzeug überquillt, ist ein gelegentlicher Hinweis per Newsletter auf die nahende nächste Kindersitzgröße oder das baldige Trockenwerden des kleinen Menschen eine feine Sache. Den Kindersitz oder das Töpfchen kaufe ich mit Sicherheit – und wer meine Bedürfnisse kennt, gewinnt mich als Kundin.

2. Inspiriere mich!

Bei der letzten Sommer-Sonne-Strand-Kampagne war der kleine Mensch noch nicht im Laufalter. Bobbycar und Hoppsbälle waren für uns nicht interessant. Aber jetzt naht der Frühling, wir wollen rausgehen und toben. Lieber Händler: Schenk mir schöne Spielideen! In diesem Jahr kaufe ich. Versprochen!

3. Erinnere mich!

Manche Dinge braucht man mehrfach: Das Babyphone ist kaputt, die Badeentchen sind verschwunden und die Lieblingspuppe hätten wir nun doch gern für den Notfall ein zweites Mal. Und auch für die ersten Übernachtungen bei Oma und Opa wäre ein Nachtlicht, dass der kleine Mensch bereits kennt, einen wiederholten Kauf wert.

4. Binde mich & biete mir etwas!

Ich habe noch Bonuspunkte auf meinem Kundenkonto und eine spannende Sonderaktion lockt per Mailing. Incentives und Treueprogramme animieren zum nächsten Besuch. Mailings mit spannendem Content rund ums Kinderhaben und Elternsein binden mich und geben mir das Gefühl, gekannt und verstanden zu werden.

Jetzt bedarf es Marketing Automation, auf die Bedürfnisse des Kunden – auf die Entwicklungsschritte des Kindes – abgestimmt. Die prudsys RDE ist bei entsprechend hinterlegten Artikelmerkmalen automatisiert in der Lage, mit verschiedenen Parametern, Empfehlungstypen und Kampagnen all diese Mechanismen zu bedienen und damit den Kundenwert zu maximieren.

Meine Lieblings-Baby-Shops und ich halten, je größer der kleine Mensch wird, naturgemäß weniger Kontakt – aber ich habe sie in guter Erinnerung und kehre des Öfteren zu ihnen zurück. Sie wachsen mit mir, inspirieren mich, erinnern mich und bieten mir etwas. Denn auch unsere Patenkinder, Neffen und Nichten sowie die Kinder der Freunde haben Geburtstage oder freuen sich über ein schönes Mitbringsel. Und spätestens beim nächsten Geschwisterchen erinnert man sich an die, die einem mit ihrem tollen Sortiment und gutem Service schon beim ersten Kind treue Begleiter waren.

Übrigens:

Den prudsys-Nachwuchs der Kolleginnen und Kollegen beschenken wir unter anderem mit Kapuzenhandtüchern aus dem Shop babyartikel.de unseres Kunden KP Family. Diese werden dann selbstverständlich noch ganz im prudsys-Stil personalisiert.

personalisiertes Handtuch-prudsys AG


Weiterführende Beiträge:

Personalisierung entlang der Customer Journey

Warenkorbabbruch – Risiko oder Chance

 

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