Ausbildung bei der prudsys AG: Einblicke in den Arbeitsalltag eines angehenden Fachinformatikers

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Ich heiße Steve, bin 24 Jahre alt und möchte hier gerne meine Erfahrungen als Azubi bei der prudsys AG mit euch teilen. Vor knapp drei Jahren habe ich an unserem Standort in Chemnitz eine Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung begonnen. Dabei handelt es sich um einen dreijährigen dualen Ausbildungsgang. Die Neugierde auf diesen Berufszweig wurde bei mir schon früh durch Basteleien an meinem ersten eigenen Rechner geweckt. Zudem habe ich mir während der Schulzeit gerne kleine Programme auf dem Taschenrechner (Basic Derivat) geschrieben, um nicht jede Formel im Mathematikunterricht selbst lösen zu müssen. Nach bestandenem Fachabitur und einem freiwilligen sozialen Jahr habe ich das Internet nach Jobs im IT-Bereich durchstöbert. Dabei stieß ich auf die Stellenausschreibung der prudsys AG. Nach dem erfolgreich absolvierten Bewerbungsgespräch hatte ich das Glück, sozusagen in „Echtzeit“ auf den „Personalisierungszug“ aufspringen zu dürfen.

Ausbildung Fachinformatiker ChemnitzIm September 2011 habe ich zusammen mit meinem Kollegen Martin angefangen, den Beruf des Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung in unserem Head Office in Chemnitz zu erlernen. In regelmäßigen Abständen wechselten wir zwischen dem Entwicklerbüro und der Industrieschule im Park der Opfer des Faschismus (OdF), wobei der praktische Teil im Büro deutlich überwiegt. Die erste Aufgabe, die uns gestellt wurde, war direkt praktischer Natur. Wir durften unseren zukünftigen Arbeitsrechner selbst konfigurieren, zusammensetzen und in die Infrastruktur des Unternehmens integrieren. Dieser Vorgang erfolgte natürlich nicht planlos. Unser Ausbildungsleiter hatte immer ein waches Auge auf uns gerichtet. In den ersten beiden Jahren hatten wir neben Programmierübungen mit Java auch schon die Gelegenheit, uns selbständig kleineren relevanten Projekten zu widmen und uns in neue Technologien einzuarbeiten.

Die Ausbildung bei der prudsys AG sollte aber nicht nur unseren Blick auf Programmcodes schulen, sondern darüber hinaus die Fähigkeit zur Entwicklung eigener Problemlösungsansätze fördern. Daher haben wir während der letzten drei Jahre auch in andere Abteilungen reingeschnuppert und hatten dabei die Gelegenheit, erste Aufgaben aus den Bereichen Verwaltung, Consulting und Marketing zu lösen. Egal um welche Aufgabe es sich handelt, uns steht immer ein passender Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Noch weiter vom Bürostuhl führten uns die Besuche verschiedener Fachmessen und der alljährlich von der prudsys AG organisierte DATA-MINING-CUP in Berlin. Letzterer zählt zu den weltweit renommiertesten Nachwuchswettbewerben für intelligente Datenanalyse und –prognose.

Natürlich ist nicht jeder TagAusbildung zum Fachinformatiker in Chemnitz kunterbunt und selten klappt etwas auf Anhieb. Das ist der schnell wachsenden und sich stetig wandelnden IT-Branche nun mal so. Veränderung bestimmt hier den Alltag und man lernt nie aus. Man profitiert aber vom Know-how der vielen kompetenten Kollegen, das bei internen Schulungen oder informellen Gesprächen regelmäßig ausgetauscht wird. Wenn man dann den ersten speicherfressenden Bug selbst erlegt hat, ist man umso stolzer auf die eigene Leistung. Ob man sich nun doch mal uneinig über die Lösung eines Problems ist oder einfach in der Pause zusammen die bestellte Pizza genießt – es herrscht in jeder Situation lockeres und entspanntes Arbeitsklima. Neben unserer allseits beliebten Weihnachtsfeier, kann man zu Gemeinschaftsevents wie dem Sommerfest oder einem Firmenausflug zu Ostern beitragen und dabei das Kollegium auch privat noch etwas besser kennenlernen. Zudem lädt der Kickertisch in der eigenen Bibliothek dazu ein, den Kopf vom letzten geschrieben Algorithmus wieder frei zu bekommen.

Über die Dauer der Ausbildung manifestierten sich bei jedem von uns beiden bestimmte Interessen und jeder entwickelte auch die entsprechenden Stärken. Während Martin inzwischen vermehrt administrativen Aufgaben nachgeht, kann ich mich zunehmend mit der Gestaltung und Programmierung grafischer Oberflächen beschäftigen. Für uns zwei Auszubildende geht es nun auf die Zielgerade. Die schriftliche Abschlussprüfung liegt bereits hinter uns. Momentan bearbeiten wir intensiv unser Abschlussprojekt, das wir in Kürze vor einem Komitee der IHK präsentieren werden. Das Bestehen dieses mündlichen und damit letzten Teils unserer Abschlussprüfung stellt auch die Bedingung für die Übernahme bei der prudsys AG dar. Somit können wir uns ab diesem Zeitpunkt „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“ nennen und müssen unseren Schrank nicht ausräumen. Bis dahin heißt es noch etwas Lernen und üben.

Gastautor: Steve Rommel, prudsys AG

Weiterführende Beiträge:

Ran an die Tasten – Ausbildung bei der prudsys AG

Brücke zwischen Theorie und Praxis: Meine Arbeit als Werkstudent im Bereich Forschung und Entwicklung

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