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7 Tipps für viel Umsatz am Black Friday und Cyber Monday 2017

Personalisierte Angebote zum Black Friday in Onlineshop und Newsletter mit der Recommendation Engine prudsys RDE

Vor einigen Jahren brachten amerikanische Onlinehändler einen neuen Shoppingtrend über den großen Teich: Black Friday* und Cyber Monday. Beide Tagen versprechen Verbrauchern eine Rabattschlacht, die gewöhnlich 24 Stunden dauert. Die so genannten Deals werden erst am Tag selbst – dieses Jahr ist Black Friday am 24. November und Cyber Monday am 27. November – bekannt gegeben. Große Händler wie Amazon zelebrieren mittlerweile eine Black Week vor dem Black Friday, eine Woche lang Schnäppchenangebote satt.

Lesen Sie in diesem Blogartikel sieben Tipps, wie Sie den Auftakt des Weihnachtsgeschäftes für sich und Ihre Kunden erfolgreich vorbereiten und gestalten.

Mittlerweile kennen viele Konsumenten den Black Friday und Cyber Monday und wissen, dass sie hier tolle Rabatte erwarten. Es gibt auf Black-Friday-Deals spezialisierte Plattformen im Internet, wo Verbraucher Deals finden und vergleichen können.

Tipp 1: Tragen Sie Ihre Deals auf den wichtigsten Plattformen ein.

Recherchieren Sie, welche Plattformen für Sie relevant sind. Schauen Sie auch in der Webanalyse vom letzten Jahr nach, welche Portale die meisten Besucher in Ihren Shop gebracht haben. So erreichen Sie eine gute Sichtbarkeit Ihrer Deals vor allem für Neukunden. Beachten Sie außerdem, dass manche Portale auch eine laufende Betreuung erfordern. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Deals aktuell sind oder weitere Aktionen, wie zum Beispiel Kommentare beantworten, nötig sind.

Händler stehen zunehmend vor der Herausforderung, sich von der Masse der Shops abzuheben. Wie schaffen sie es, dass die Kunden sie wahrnehmen und auch in ihrem Shop einkaufen?

Tipp 2: Sprechen Sie Ihre Kunden eine Woche vorher gezielt mit einem Newsletter an.

Informieren Sie Ihre Kunden, dass sie auch in Ihrem Shop spannende Angebote und große Rabatte erwarten. Dazu senden Sie Ihren Kunden etwa eine Woche vorher, z.B. am Freitag vor dem Black Friday, einen Newsletter. Ihre Kunden werden sehr viele Black-Friday-Newsletter in ihrem Postfach haben. Wie fallen Sie auf?

Tipp 3: Finden Sie einen spannenden Aufhänger (Betreff) und verführen Sie Ihre Kunden zum Newsletter-Öffnen.

Finden Sie für Ihre Kunden und Ihr Sortiment eine gute Kampagnen-Idee, unter die Sie den Black Friday stellen. Titeln Sie zum Beispiel „Alle Geschenke 1 Monat vor Weihnachten kaufen und fertig“. Viele Menschen nehmen sich jedes Jahr vor, nächstes Jahr eher mit dem Geschenkekauf zu beginnen. Helfen Sie Ihren Kunden dabei!

Da die genauen Deals bis zum 24. November jedoch geheim sind, bereitet der Newsletter die Rabattschlacht nur vor.

Tipp 4: Inspirieren Sie Ihre Kunden, sich mit Ihren Angeboten zu beschäftigen.

Spinnen wir die „Geschenke 1 Monat vor Weihnachten kaufen“ Idee weiter, dann fordern Sie Ihre Kunden im Newsletter auf, sich über die Woche bis zum Black Friday Gedanken zu machen, was sie wem schenken wollen.

Senden Sie auch Geschenkideen als Empfehlung im Newsletter mit, die das Klick- und Kaufverhalten jedes einzelnen Kunden berücksichtigen. Versuchen Sie weiterhin, Zielgruppen so zu segmentieren, dass jeder relevante Geschenkideen sieht. Vor allem Männer stehen jedes Jahr vor der Herausforderung ein schönes, einzigartiges Geschenk für ihre Frau zu finden. Machen Sie Ihren männlichen Kunden dazu ein paar Vorschläge (individuell oder Topseller). Frauen hingegen kaufen die Masse der Geschenke für die Familie. Haben Sie DIE Geschenkidee für die Schwiegermutter? Dann packen Sie sie in den Newsletter!

Betonen Sie weiterhin im Newsletter alle Vorteile, die Sie Ihren Kunden bieten (z.B. kostenloser Versand, Click & Collect, Beratung in der Filiale, einfache Rückgabe, etc.). Kündigen Sie exklusive Vorteile für Ihre treusten Kunden (z.B. gemessen an Jahren oder Umsätzen in den letzten 12 Monaten) an und belohnen Sie diese Kunden mit Vorab-Deals.

Tipp 5: Belohnen Sie treue Kunden mit Deals schon am Vorabend des Black Friday.

Bieten Sie Ihren treuen Kunden bereits vor dem offiziellen Start des Black Friday eine personalisierte Landingpage mit rabattierten Artikeln als Dankeschön für ihre Treue, die die Black-Friday-Kundenkampagne abrundet.

Senden Sie einen weiteren Newsletter am Black Friday/Cyber Monday und empfehlen Sie jedem Kunden seine Top-10-Deals.

Tipp 6: Benutzen Sie die Merkliste als Wunschzettel.

Produkte, die man gern kaufen möchte, landen öfter auf dem Merkzettel. Vielleicht sind sie im Moment zu teuer oder man traut sich nicht, sie sofort zu kaufen. Manchmal geraten sie dann wieder in Vergessenheit. Erinnern Sie Ihre Kunden also daran, welche Produkte sie noch auf dem Merkzettel haben, die aktuell rabattiert sind. So steigt die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

Tipp 7: Bieten Sie mehr Deals auf einer kundenspezifischen Landingpage.

Begrüßen Sie Ihre Kunden mit einer individuellen Landingpage mit ausgewählten Deals, die perfekt zum jeweiligen Kunden passen. Erhöhen Sie mit relevanten Artikeln die Kaufwahrscheinlichkeit. Optimieren Sie während des Besuchs Ihre Personalisierung laufend weiter, z.B. auf Basis von geklickten Artikeln oder Kategorien oder die Auswertung der Suche.

Wie setzen Sie eine personalisierte Ansprache technisch um?

Leistungsfähige Recommendation Engines wie die prudsys Realtime Decisioning Engine (kurz: prudsys RDE) analysieren in Echtzeit das Verhalten Ihrer Kunden im Onlineshop, Newsletter und weiteren Kanälen. Sie verfügen zusätzlich über Informationen, was der Kunde vor diesem Besuch gekauft und geklickt hat – kanalübergreifend. Außerdem kennen sie Zusammenhänge zwischen Produkten und wissen zum Beispiel auch, welche Artikel nach der Suche nach einem Produkt geklickt und gekauft werden. Auf der Basis dieser und weiterer Daten (z.B. Artikelverfügbarkeit am Lager sowie Ihre unternehmerische Zielstellung) spielen sie relevante Produktempfehlungen – und Contentempfehlungen – für jeden Kunden in jedem gewünschten Kanal aus.

Die auf künstlicher Intelligenz basierende prudsys RDE verfügt in ihrer aktuellen Version über ein flexibles Kampagnen-Management, mit dem Sie ganz einfach Sale-Aktionen wie den Black Friday erstellen und auswerten können. Die prudsys RDE verfügt über mehr als 20 so genannte Empfehlungstypen, die Empfehlungen produktbezogen, kategoriebezogen, nutzerbezogen, suchbegriffsbezogen oder global ausspielen. Wenn Sie sich hier weiter informieren möchten, empfehlen wir Ihnen den Artikel „Die hohe Kunst, besser zu sein als Tante Emma“ bei Etailment.

Zur Geschichte des Black Friday

Das Portal black-Friday.de nennt Apple im Jahre 2006 als Begründer des Trends.

In den USA kommen am 4. Donnerstag im November traditionell die Familien zusammen um Thanksgiving zu feiern. Der folgende Freitag – Black Friday – markiert den Auftakt des Weihnachtsgeschäftes und beschert dem stationären Handel die höchsten Umsätze des Jahres. Der Onlinehandel etablierte daraufhin den Cyber Monday am folgenden Montag. Ursprünglich beschränkte sich die Rabattschlacht auf 24 Stunden, einige Händler zelebrieren jedoch die Black Week in der ganzen Woche des Black Friday. In Deutschland liegt in dieser Woche in einigen Gebieten auch der Buß- und Bettag am Mittwoch als Feiertag.

Mit dem Begriff Black Friday hatte ich persönlich meine Startschwierigkeiten, weil er mich direkt an den Schwarzen Freitag, also den Crash der New Yorker Börse 1929, erinnerte. Die Bedeutung des Wortes „black“ in Black Friday ist bis heute nicht klar. Ob es hier um schwarze Zahlen geht oder die (schwarze) Menschen- und Automasse in den Straßen oder aber schwarze Finger von Geldzählen, das überlassen wir Ihrer Fantasie.

 

PS: Wie Sie Ihre Angebote platzieren und Rabatte formulieren, lesen Sie im Artikel „So bereiten sich Online-Händler auf den Black Friday vor“ in der Internet World.

 

*Bitte beachten Sie: Es gibt markenrechtliche Einschränkungen bei der Verwendung des Begriffes Black Friday in Deutschland. Bitte informieren Sie sich hierüber.

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