5 Shopping-Trends, die Sie nicht verpassen sollten

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Die Welt des Shoppings ist bunt und schnelllebig. Konsumenten haben heute eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Produkte zu finden und zu kaufen. Für Händler bedeutet das, sie müssen an vielen unterschiedlichen Touchpoints präsent sein, um ihre Kunden abzuholen. Wir stellen in unserem Blogbeitrag fünf aktuelle Trends vor, die Sie im Auge behalten sollten.

1. Online goes Offline

Die Bedeutung des Onlinehandels ist heute unumstritten. Kein Wunder, dass in den letzten Jahren immer mehr klassische stationäre Händler auf ein zweites Standbein im Internet setzten. Aber dieser Trend existiert ebenso in die entgegengesetzte Richtung – Online-Player sind immer öfter auch in den Fußgängerzonen der Großstädte anzutreffen und präsentieren ihre Produkte in aufwändig gestalteten Showrooms. Warum? Verbraucher kaufen nicht ausschließlich online oder offline, sie wechseln nach Belieben und Bedürfnis den Verkaufskanal. Sie recherchieren im Netz und kaufen im Store oder andersherum. Alles ist möglich. Deshalb sollten Händler auf eine Omnichannel-Strategie setzen und ihren Kunden ein konsistentes Einkaufserlebnis an allen Touchpoints bieten.

2. Digitaler Schaufenster-Bummel

Ein Trend, der für Aufwind im stationären Handel sorgt und die Verschmelzung der Verkaufskanäle fördert, ist das Window Shopping – auf Deutsch Schaufenster-Bummel. Klingt erst einmal nicht wirklich neu. Allerdings geben die digitalen Schaufenster nicht mehr nur einen Einblick in das Sortiment des Geschäftes. Ausgestattet mit modernster Technik, machen sie es möglich, unabhängig von den Öffnungszeiten, im Store zu stöbern und einzukaufen. Dazu wird eine Folie auf der Scheibe installiert, welche ein Bild erzeugt und per Touch-Funktion gesteuert werden kann. Der Kunde kann dann über die Bedienfläche Produkte aus dem Laden suchen, sie reservieren oder sich nach Hause liefern lassen. Händlern bietet dies außerdem die Möglichkeit, stationär zusätzlich Technologien wie Echtzeit-Personalisierung (z.B. in Form von Empfehlungen oder Dynamic Pricing) zu integrieren, die sich im Onlinehandel bereits bewährt haben.

3. Mobile Shopping

Längst findet das Onlineshopping nicht mehr nur daheim auf dem Laptop statt. Das Einkaufen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets erfreut sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit. Viele große Händler haben diesen Trend erkannt. Sie rüsten sich für den Mobile Commerce. Damit die Shopping-Lust nicht getrübt wird, ist es essentiell, den Weg zum Produkt so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Das heißt, hier sind u.a. ein übersichtliches Shop-Design, eine intelligente Suchfunktion, Produktfotos als Vollbildformat, große Call-to-Action-Buttons und nutzerfreundliche Eingabemasken gefragt. Es gilt, den Onlineshop für die kleinen Displays zu optimieren oder den Kunden eine Shopping App zur Verfügung zu stellen. Mit mobilen Shops können Händler ihre Kunden mit einem individuell auf sie zugeschnittenen Angebot in allen Lebenssituationen erreichen. So kann das Mobile Shopping für beide Seiten sogar noch mehr Vorteile bieten als der klassische Onlineshop.

4. Social Shopping

Ein Einkaufsbummel mit Freunden macht Spaß – man stöbert gemeinsam in Geschäften, empfiehlt sich gegenseitig neue Outfits und bekommt gleich Feedback. Beim Onlineshopping ist man jedoch häufig allein unterwegs. Social-Shopping-Plattformen machen auch das Einkaufen im Internet zu einem gemeinsamen Abenteuer. Hier kann man sich mit anderen Nutzern über Marken und Produkte austauschen, Empfehlungen einholen oder zusammen einem Angebot entgegenfiebern. Produkte erfahren dadurch eine emotionale Aufladung. Für das Social Shopping gibt es unterschiedliche Ansätze. Diese reichen von offenen Shopping-Communities, über geschlossene Gruppen, die auf hochwertige Einzelteile zugreifen, bis hin zu Schnäppchenseiten, die täglich neue und zeitlich begrenzte Deals anbieten. Aber nicht nur im Onlinehandel finden die Dienste Anwendung. Auch stationär bereichern sie z.B. als virtuelle Einkaufszettel oder in Form von Social-Media-Features das Kauferlebnis und fungieren als digitaler Berater.

5. Shopping Blogs

Seit einiger Zeit gibt es eine regelrechte Flut an Shopping Blogs. Hier stellen Leute wie du und ich neu gekaufte Lieblingsteile vor, setzen Outfits in Szene und bewerten Produkte. Meist gibt es auch gleich Informationen dazu, wo man diese kaufen kann. Die Abonnenten der Blogs können über die Kommentarfunktion mitreden. Der Einfluss einiger dieser Blogs ist enorm, denn sie erreichen tausende interessierte Menschen. Hier liegt der Mehrwert auf beiden Seiten. Marken stellen beliebten Bloggern ihre Produkte zur Verfügung und erhoffen sich dadurch authentische Werbung bei ihrer Zielgruppe. Auch einige Händler folgen dem Trend bereits und sind erfolgreich mit einem eigenen Blog online. An dieser Stelle stehen der Austausch mit den Kunden und die emotionale Bindung im Vordergrund – die Produkte aus dem Shop werden bestenfalls geschickt in unterhaltsame Geschichten verpackt.

Fazit

Man muss nicht unbedingt jedem Trend folgen, aber wenn man sich mit den aktuellen Entwicklungen im Handel und dessen Zukunft beschäftigt, wird deutlich, dass das Verschmelzen der Offline- mit der Online-Welt unumgänglich ist. Um die Welten erfolgreich zu verbinden, werden stetig neue Technologien entwickelt. Das Produkt selbst ist dabei nicht länger der Kernpunkt, sondern vielmehr der Kunde als individuelle Person mit individuellen Bedürfnissen.

Weiterführende Links:

Customer Experience: Die neue Arena im Kampf um den Kunden

Mobile Commerce – Das schöne Einkaufserlebnis für unterwegs

Omnichannel – mehr als nur ein Buzzword? Ein Blick in die Praxis.

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